HubSpot wartet nicht auf den Sommer
Sommerzeit ist Release-Zeit? Nicht ganz. Zumindest nicht bei HubSpot.
Während andere Plattformen ihre Neuerungen in großen, fest terminierten Releases bündeln, veröffentlicht HubSpot seine Updates kontinuierlich. So sind im zweiten Quartal 2026 insgesamt 426 Produktneuheiten zusammengekommen.
Sie können natürlich jedes einzelne Update prüfen. Sie könnten allerdings auch den Sommer genießen und uns die Vorauswahl überlassen.
In unserer aqademy „HubSpot Summer ’26 Release Highlights“ hat unsere HubSpot-Expertin Levka Brodersen die aus unserer Sicht besonders relevanten Neuerungen herausgefiltert. Im Fokus stehen Funktionen, die HubSpot übersichtlicher machen, Marketingteams neue Möglichkeiten eröffnen, die Datenqualität verbessern oder künstliche Intelligenz stärker in den Arbeitsalltag integrieren.
Einige Updates sind bereits verfügbar, andere befinden sich noch in der Beta-Phase oder in der Entwicklung.
Hinweis: Einige Updates sind bereits verfügbar, andere befinden sich noch in der Beta-Phase oder in der Entwicklung.
In dieser Zusammenfassung erwartet Sie:
- 1. Mehr Überblick für alle, die täglich mit HubSpot arbeiten!
- 2. Mehrere Hauptteams bilden komplexe Zuständigkeiten besser ab
- 3. Marketingkampagnen werden flexibler auswertbar
- 4. Das Marketing Control Center bündelt offene Aufgaben
- 5. Website-Events lassen sich ohne Programmierkenntnisse erfassen
- 6. WhatsApp wird zum festen Bestandteil der Customer Journey
- 7. Salesforce und HubSpot lassen sich gezielter synchronisieren
- 8. Datenqualität beginnt nicht erst beim Frühjahrsputz
- 9. Breeze wird vom Assistenten zum aktiven Mitspieler
- 10. Unser Fazit zum HubSpot Summer ’26
- 11. FAQ zum HubSpot Summer ’26
1. Mehr Überblick für alle, die täglich mit HubSpot arbeiten!
Mit dem Wachstum der Plattform steigt auch die Anzahl der Funktionen, Menüpunkte und Einstellungsmöglichkeiten. Nicht alle Nutzer:innen benötigen jedoch dauerhaften Zugriff auf sämtliche Bereiche – zumindest nicht in der täglichen Navigation.
HubSpot entwickelt derzeit eine personalisierbare Navigation, mit der sich die Arbeitsoberflächen stärker an individuelle Rollen und Aufgaben anpassen lassen.
Wichtige Funktionen:
- Individuelle Anpassung der linken Navigationsleiste
- Ausblenden nicht benötigter Funktionsbereiche
- Navigation unabhängig von den Berechtigungen gestalten
- Bedingte Hervorhebungen in CRM-Listen
- Farbliche Kennzeichnung bestimmter Werte
- Interaktive Kartenansichten
- Einbindung von Reports in Unternehmensübersichten
Die geplante personalisierte Navigation kann insbesondere beim Onboarding neuer Mitarbeitender hilfreich sein. Anstatt mit der gesamten Funktionsvielfalt von HubSpot konfrontiert zu werden, erhalten sie eine auf ihren tatsächlichen Aufgabenbereich zugeschnittene Oberfläche.
Ein Sales-Team könnte sich beispielsweise auf Kontakte, Unternehmen, Deals und Aufgaben konzentrieren. Die Marketingfunktionen würden in der täglichen Navigation ausgeblendet. Diese Anpassung betrifft lediglich die sichtbare Navigation. Sie ersetzt keine Berechtigungssteuerung und entzieht den Nutzer:innen keinen vorhandenen Zugriff.
Auch die flexiblen CRM-Ansichten sorgen für mehr Übersicht und befinden sich zurzeit in der Public Beta. So können relevante Unternehmen farblich hervorgehoben, regionale Strukturen über Karten dargestellt und wichtige Reports direkt in der Unternehmensansicht eingebunden werden.
2. Mehrere Hauptteams bilden komplexe Zuständigkeiten besser ab
Organigramme sehen auf dem Papier häufig sehr ordentlich aus. Eine Person, eine Rolle, ein Team. Der tatsächliche Arbeitsalltag hält sich jedoch nicht immer an diese klare Struktur.
Bislang konnte jede Person in HubSpot nur einem Hauptteam zugeordnet werden. Das führt insbesondere dann zu Einschränkungen, wenn Mitarbeitende mehrere Regionen, Marken oder Geschäftsbereiche betreuen. Deshalb führt HubSpot für Professional- und Enterprise-Accounts nun schrittweise die Möglichkeit ein, Personen mehreren gleichwertigen Hauptteams zuzuordnen.
Wichtige Funktionen:
- Zuordnung einer Person zu mehreren Hauptteams
- Gleichwertige Berücksichtigung mehrerer Teamzugehörigkeiten
- Flexiblere automatische Zuweisung von Datensätzen
- Verbessertes Ticket-Routing
- Bessere Abbildung geteilter Verantwortungsbereiche
- Verfügbarkeit für Professional- und Enterprise-Accounts
Davon profitieren beispielsweise Mitarbeitende, die sowohl für den Vertrieb als auch für den Kundensupport tätig sind, mehrere Länder betreuen oder Tickets aus verschiedenen Servicebereichen übernehmen.
Interessant ist außerdem die Entstehung dieser Funktion: Das Update basiert auf einem häufig geäußerten Wunsch aus der HubSpot-Community. Nutzer:innen können Produktideen mit Upvotes versehen und so Herausforderungen gegenüber HubSpot sichtbarer machen.
3. Marketingkampagnen werden flexibler auswertbar
HubSpot arbeitet daran, die Kampagnenzuordnung auf weitere CRM-Objekte auszuweiten, nicht nur auf Kontakte. Insbesondere soll die Möglichkeit geschaffen werden, Kampagneneinflüsse stärker auf Unternehmens- beziehungsweise Account-Ebene abzubilden.
Wichtige Funktionen:
- Unternehmen direkt mit Kampagnen verknüpfen
- Kampagnenerfolg auf Account-Ebene betrachten
- Mehrere Kontakte eines Unternehmens gemeinsam einordnen
- Marketing-Assets mehreren Kampagnen zuweisen
- E-Mails, Formulare, Marketing Events und Sequenzen mehrfach verknüpfen
- Individuelle Schriftarten in Marketing-E-Mails verwenden
Bislang war es vor allem möglich, Kontakte mit Kampagnen zu verknüpfen. Künftig ist auch eine direkte Zuordnung zu Unternehmen möglich.
Das ist insbesondere für die längeren Entscheidungsprozesse im B2B-Bereich relevant. Dort sind häufig mehrere Personen eines Unternehmens an einer Kaufentscheidung beteiligt. Eine rein kontaktbezogene Auswertung bildet den Einfluss einer Kampagne daher nicht immer vollständig ab.
Dadurch lässt sich künftig besser nachvollziehen, welche Kampagnen mit welchen Zielunternehmen in Verbindung stehen.
Zusätzlich können Marketing-Assets mehreren Kampagnen gleichzeitig zugeordnet werden. Ein Formular kann dadurch beispielsweise sowohl Bestandteil einer übergeordneten Jahreskampagne als auch einer konkreten Produktkampagne sein.
Diese zusätzliche Flexibilität sollte jedoch kontrolliert eingesetzt werden. Werden Marketing-Assets ohne einheitliche Regeln mehrfach verknüpft, kann die spätere Erfolgsauswertung schnell unübersichtlich werden.
Vorab sollten deshalb unter anderem folgende Fragen geklärt werden:
- Welche Kampagnenebenen verwenden wir?
- Wann ist eine Mehrfachzuordnung sinnvoll?
- Welche Kampagne dient der operativen Steuerung?
- Welche Kampagne wird für das übergeordnete Reporting genutzt?
- Wie vermeiden wir missverständliche oder doppelte Auswertungen?
Auch beim E-Mail-Design legt HubSpot nach. Marketing-E-Mails unterstützen nun individuelle Schriftarten und lassen sich dadurch stärker an das Corporate Design eines Unternehmens anpassen.
Da jedoch nicht jeder E-Mail-Client sämtliche Schriftarten zuverlässig darstellt, sollten weiterhin geeignete Fallback-Fonts definiert werden.
4. Das Marketing Control Center bündelt offene Aufgaben
HubSpot entwickelt derzeit ein KI-gestütztes Marketing Control Center. Dieses soll offene Aufgaben und nächste Arbeitsschritte zentral bündeln. Über die Oberfläche sollen unter anderem noch nicht freigegebene Landingpages, zu prüfende E-Mails und offene Aufgaben angezeigt werden.
Wichtige Funktionen:
- Zentrale Übersicht über offene Marketingaufgaben
- Anzeige noch nicht freigegebener Landingpages
- Hinweise auf zu überprüfende Marketing-E-Mails
- Darstellung offener Aufgaben innerhalb von Inhalten
- KI-gestützte Priorisierung relevanter Arbeitsschritte
- Bessere Transparenz in Freigabe- und Produktionsprozessen
Anstatt sich durch verschiedene HubSpot-Bereiche zu klicken, sollen Marketingteams eine zentrale Übersicht über ihre nächsten Schritte erhalten.
Dies könnte besonders in größeren Organisationen helfen, Freigabeprozesse übersichtlicher zu gestalten und offene Aufgaben früher zu erkennen.
Wie hilfreich die Funktion tatsächlich ist, hängt allerdings davon ab, wie gut sich die Empfehlungen an individuelle Rollen, Verantwortlichkeiten und Prozesse anpassen lassen.
5. Website-Events lassen sich ohne Programmierkenntnisse erfassen
Mithilfe von AutoCapture erfasst HubSpot Klicks auf Buttons, Links und andere interaktive Website-Elemente automatisch über den bestehenden Tracking-Code. Marketingteams können die relevanten Interaktionen anschließend als verifizierte Events übernehmen und in weiteren HubSpot-Werkzeugen nutzen.
Wichtige Funktionen:
- Klicks und andere Interaktionen als benutzerdefinierte Events erfassen
- Einrichtung über Data Management und Event Management
- Events in Reports und Dashboards auswerten
- Workflows durch Website-Interaktionen auslösen
- Events für Segmentierungen und Lead Scoring nutzen
- Wiederkehrende Elemente über CSS-Selektoren definieren
- IDs und jQuery-Selektoren für automatische Erfassung einsetzen
Ein Klick auf einen bestimmten Call-to-Action kann beispielsweise direkt als Event definiert werden. Anschließend lässt sich diese Interaktion für Reports, Workflows oder Zielgruppensegmentierungen verwenden.
Für wiederkehrende Website-Elemente können zusätzlich CSS-Selektoren, IDs oder jQuery-Selektoren hinterlegt werden. Der HubSpot-Tracking-Code erkennt dann automatisch, wenn Nutzer mit diesen Elementen interagieren.
Das ist auch deshalb hilfreich, weil aktuell maximal 500 Events definiert werden können. Wiederkehrende Elemente müssen somit nicht einzeln erfasst werden.
6. WhatsApp wird zum festen Bestandteil der Customer Journey
Für viele Menschen gehört WhatsApp längst zu den wichtigsten Kommunikationskanälen. Mit WhatsApp Home integriert HubSpot den Messenger nun noch stärker in seine Marketing-, Vertriebs- und Serviceprozesse.
Wichtige Funktionen:
- Zentrale Verwaltung und Personalisierung von WhatsApp-Nachrichtenvorlagen
- Versand von Nachrichten aus HubSpot
- Analyse und Auswertung versandter Kommunikation
- Einbindung in Marketing- und Serviceprozesse
- Zentrale Steuerung des Kommunikationskanals
Dadurch ergeben sich insbesondere für B2C-Unternehmen interessante Anwendungsmöglichkeiten, beispielsweise für Terminbestätigungen, Erinnerungen, Liefer- und Statusmeldungen oder die individuelle Servicekommunikation.
Der Kanal sollte allerdings nicht einfach als zusätzliche Versandmöglichkeit betrachtet werden. Für eine erfolgreiche WhatsApp-Kommunikation sind klare Zuständigkeiten, passende Einwilligungen und eine zur Erwartungshaltung der Empfänger:innen passende Strategie erforderlich. Eine E-Mail mit 14 Absätzen wird schließlich nicht allein dadurch besser, dass sie nun als WhatsApp-Nachricht verschickt wird.
7. Salesforce und HubSpot lassen sich gezielter synchronisieren
Viele Unternehmen nutzen Salesforce und HubSpot parallel. Daher ist es umso wichtiger, genau steuern zu können, welche Daten zwischen beiden Systemen ausgetauscht werden. HubSpot erweitert deshalb die Möglichkeiten der selektiven Synchronisation.
Wichtige Funktionen:
- Synchronisationssteuerung direkt in Salesforce
- Gezielte Auswahl relevanter Datensätze
- Inclusion Lists für Kontakte, Unternehmen und Tickets
- Selektive Synchronisation benutzerdefinierter Objekte
- Begrenzung der synchronisierten Datenmenge auf relevante Datensätze
- Klare Kontrolle über Systemgrenzen
Mithilfe von Selective Sync for Salesforce Objects kann die Synchronisation nun direkt in Salesforce gesteuert werden. Unternehmen können dort festlegen, welche Datensätze nach HubSpot übertragen werden sollen.
Auch die Inclusion Lists wurden erweitert. Neben Kontakten können nun auch Unternehmen, Tickets und benutzerdefinierte Objekte gezielt in die Synchronisation aufgenommen werden.
Dadurch müssen nicht zwangsläufig sämtliche Salesforce-Datensätze auch in HubSpot vorhanden sein. Der Datenbestand bleibt übersichtlicher und der spätere Bereinigungsaufwand sinkt.
8. Datenqualität beginnt nicht erst beim Frühjahrsputz
Auch im Bereich Data Management hat HubSpot mehrere neue Funktionen veröffentlicht. Diese können insbesondere Administrator:innen und Enterprise-Kund:innen den Arbeitsalltag erleichtern.
Wichtige Funktionen:
- Mehrere Permission Sets pro Person
- Individuelle Regeln für die Duplikaterkennung
- Automatisierte Bereinigung veralteter Daten
- Verbesserte Dashboard-Exporte und flexibleres Dashboard-Raster
- Rollup-Eigenschaften können jetzt auch Datumswerte
In der aktuellen Beta-Version können Enterprise-Kund:innen einer Person mehrere Berechtigungssets gleichzeitig zuweisen. Dadurch lassen sich kombinierte Rollen einfacher abbilden. Anstatt für jede mögliche Kombination ein neues Berechtigungsset zu erstellen, können bestehende Sets miteinander verbunden werden. Dabei muss jedoch geprüft werden, wie sich die enthaltenen Berechtigungen gegenseitig ergänzen und welche Zugriffsrechte daraus entstehen.
Mit Data Hub Professional und Enterprise ist es nun außerdem möglich, benutzerdefinierte Regeln zur Duplikaterkennung zu erstellen. Pro Objekt können bis zu zwei benutzerdefinierte Regeln mit exakten Übereinstimmungen über bis zu neun Eigenschaften angelegt werden. Dies können beispielsweise eine Telefonnummer, eine Kundennummer oder ein anderes individuelles Identifikationsmerkmal sein.
Mithilfe der Cleanup Automation können Enterprise-Kund:innen Daten und Inhalte anhand selbst definierter Kriterien identifizieren. So lassen sich beispielsweise Kontakte, Deals, Leads, Projekte, Produkte oder benutzerdefinierte Objekte ermitteln, die über einen festgelegten Zeitraum nicht mehr aktualisiert wurden. Da die Funktion Datensätze automatisiert entfernt, sollten die Kriterien, die Wiederherstellungsfristen und die Verantwortlichkeiten vor der Aktivierung der Funktion sorgfältig geprüft werden.
In einer privaten Beta-Version testet HubSpot außerdem verbesserte PDF-Exporte und ein flexibleres Dashboard-Raster. Wer schon einmal versucht hat, ein komplexes Dashboard als PDF weiterzugeben, wird den Nutzen dieser Funktionen schnell erkennen.
9. Breeze wird vom Assistenten zum aktiven Mitspieler
Kaum ein HubSpot-Update kommt derzeit ohne künstliche Intelligenz aus. Auch im zweiten Quartal 2026 wurden Breeze und die verschiedenen HubSpot Agents deutlich erweitert. Dadurch verändert sich auch die Rolle der KI: Sie beantwortet nicht mehr nur einzelne Fragen, sondern unterstützt zunehmend ganze Arbeitsprozesse.
Wichtige Funktionen:
- Der Prospecting Agent priorisiert Vertriebschancen
- Ein Customer Agent für mehrere Marken
- Breeze begleitet auch Kundentermine
- Von der Analyse zum fertigen Dokument
Der Prospecting Agent steht ab sofort in allen kostenpflichtigen HubSpot-Hubs zur Verfügung. Er recherchiert Accounts, identifiziert potenzielle Vertriebschancen und erstellt kontextbezogene Empfehlungen für die Ansprache. Über den „Daily Digest” können Mitarbeitende außerdem proaktiv über potenzielle Chancen informiert werden.
Der Agent hilft somit dabei, größere Datenbestände zu priorisieren und Vertriebsaktivitäten gezielter vorzubereiten.
Unternehmen haben nun die Möglichkeit, für jede ihrer Marken einen eigenen Customer Agent zu konfigurieren. Das ist insbesondere für Unternehmen interessant, die mehrere Marken zentral verwalten, aber unterschiedliche Produkte, Tonalitäten oder Serviceprozesse berücksichtigen müssen.
Unser Fazit zum HubSpot Summer ’26
426 Updates in einem Quartal sind vor allem eines: eine ganze Menge Neuerungen. Zwischen kleineren Detailverbesserungen und umfangreichen neuen Funktionen lassen sich jedoch klare Entwicklungslinien erkennen.
- HubSpot wird individueller: Personalisierte Navigationen und flexible CRM-Ansichten richten die Plattform stärker an einzelnen Rollen aus.
- HubSpot wird übersichtlicher: Daten, Karten und Reports werden direkt in operativen Ansichten dargestellt.
- HubSpot wird kontrollierbarer: Neue Berechtigungssets, Duplikatregeln und Synchronisationsmöglichkeiten verbessern die Administration.
- HubSpot wird proaktiver: Breeze und die HubSpot Agents empfehlen nächste Schritte und unterstützen zunehmend mehrere Schritte eines Prozesses.
- HubSpot wird vernetzter: Marketing, CRM, Salesforce, WhatsApp und Datenmanagement greifen enger ineinander.
Das bedeutet allerdings nicht, dass jedes Unternehmen möglichst viele neue Funktionen aktivieren sollte. Entscheidend ist, welche Updates zu den eigenen Prozessen, Lizenzmodellen und strategischen Zielen passen. Eine neue Funktion schafft erst dann einen Mehrwert, wenn sie sinnvoll konfiguriert, von den Mitarbeitenden verstanden und konsequent in den Arbeitsalltag integriert wird.
Sie möchten wissen, welche HubSpot-Updates für Ihr Unternehmen relevant sind und wie Sie diese sinnvoll in Ihre bestehenden Prozesse integrieren können? Lassen Sie uns gerne gemeinsam auf Ihren Status quo schauen.
In 30 Minuten widmen wir uns in einem Videocall Ihren Fragen und finden gemeinsam heraus, wie ich Ihnen weiterhelfen kann.
FAQ zum HubSpot Summer ’26
HubSpot veröffentlicht seine Produktupdates kontinuierlich und nicht ausschließlich im Rahmen weniger großer, fest terminierter Releases. In diesem Beitrag fassen wir unter dem Begriff „HubSpot Summer ’26“ die aus unserer Sicht wichtigsten Neuerungen aus dem zweiten Quartal 2026 zusammen.
Dies hängt unter anderem vom Entwicklungsstatus, dem gebuchten Hub, der Lizenzstufe und dem schrittweisen Rollout der jeweiligen Funktion ab. Öffentliche Beta-Funktionen können häufig über die Bereiche „Produktupdates” oder „Betas” eingesehen und aktiviert werden. Private Betas sind dagegen teilweise nur auf Einladung oder nach vorheriger Freischaltung verfügbar.
Das hängt von der jeweiligen Funktion und ihrem Einsatzgebiet ab. Vor einer produktiven Nutzung sollte geprüft werden, ob geschäftskritische Prozesse, Berechtigungen oder Datenflüsse betroffen sind. Oft ist es empfehlenswert, die Funktion zunächst mit ausgewählten Nutzer:innen und klar definierten Anwendungsfällen zu testen, bevor sie im gesamten Unternehmen eingesetzt wird.
Für B2B-Marketingteams sind insbesondere die erweiterten Möglichkeiten zur Kampagnenzuordnung und -auswertung interessant. Kampagnen können dadurch im Zusammenhang mit Unternehmen, Ziel-Accounts und mehreren beteiligten Kontakten betrachtet werden. Auch die Mehrfachzuordnung ausgewählter Marketing-Assets eröffnet neue Reportingmöglichkeiten, setzt jedoch eine klar definierte Kampagnenstruktur voraus.
Dazu gehören insbesondere benutzerdefinierte Regeln zur Duplikaterkennung, automatisierte Bereinigungsprozesse und die gezieltere Synchronisation relevanter Datensätze zwischen Salesforce und HubSpot. Auch weiterentwickelte Berechtigungsmodelle können dazu beitragen, Verantwortlichkeiten klarer zu steuern und unbeabsichtigte Änderungen am Datenbestand zu vermeiden.