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Wie lassen sich neue Marketingmöglichkeiten erschließen, ohne bewährte Abläufe zu unterbrechen? Der schrittweise Einstieg in die Salesforce Marketing Cloud Next verbindet die Weiterentwicklung bestehender Prozesse mit einer gezielten Vorbereitung von Daten, Inhalten und Automatisierungen.
Zuletzt aktualisiert
Oktober 2026
Projektlaufzeit
3 Monate
Kunde seit
Januar 2016
Haas nutzt Salesforce seit 2016. Das Setup ist seitdem Schritt für Schritt gewachsen: Gestartet mit Pardot, heute Marketing Cloud Account Engagement, und der Sales Cloud, kamen später die Experience Cloud und weitere Funktionen hinzu.
Mit Marketing Cloud Next möchte Haas diesen Weg weiterführen und vor allem externe Marketingdaten stärker mit den bestehenden Lead- und Kontaktdaten in Salesforce verbinden. Ziel ist unter anderem eine bessere Grundlage für Marketing Reporting direkt im Salesforce Umfeld.
Gleichzeitig soll der Umstieg weder zu einem umfangreichen Migrationsprojekt werden noch bestehende Marketingprozesse unnötig unterbrechen. Deshalb schafft aquilliance zunächst die technische Basis, setzt gemeinsam mit Haas erste zentrale Prozesse in Marketing Cloud Next um und befähigt das interne Team anschließend dazu, weitere Prozesse schrittweise selbst zu übertragen.
Die Haas Fertigbau GmbH mit Sitz im niederbayerischen Falkenberg plant, produziert und errichtet Gebäude in Holzfertigbauweise. Das 1972 gegründete Unternehmen vereint gleich vier Teilbereiche der Baubranche: Fertighausbau, Wohnbau, Industrie- und Gewerbebau und Landwirtschaftsbau. Das Angebot reicht von Einfamilienhäusern und mehrgeschossigen Wohngebäuden bis zu Produktionshallen und landwirtschaftlichen Betriebsgebäuden.
Falkenberg ist das Stammwerk der familiengeführten Haas Group. Eigene Planungs- und Konstruktionsteams sowie eigene Produktionskapazitäten decken wesentliche Schritte der Bauprojekte ab. Der gesamte Bauprozess im jeweiligen Teilbereich wird zielgerichtet und erfolgreich mit Fachkompetenz und der Erfahrung eines persönlichen Beraters durchgeführt.
Haas nutzt Salesforce seit 2016, zunächst mit Pardot und der Sales Cloud, später wurde die Experience Cloud ergänzt. Der Einstieg in Marketing Cloud Next muss deshalb berücksichtigen, wie die neuen Abläufe mit der bestehenden Salesforce-Umgebung zusammenspielen.
Formulare, E-Mail-Strecken und automatische Folgeaktionen erfüllen gemeinsam eine fachliche Aufgabe: Sie erfassen Leads, begleiten Interessenten und stellen Informationen für die weitere Bearbeitung bereit. Beim Wechsel ist deshalb der gesamte Ablauf zu betrachten. Die Übernahme einzelner Inhalte allein stellt diese Zusammenhänge noch nicht sicher.
Das bestehende Pardot Setup ist über mehrere Jahre mit den Anforderungen von Haas gewachsen. Prozesse, Inhalte und Automatisierungen greifen heute an vielen Stellen ineinander. Gleichzeitig entstehen neue Anforderungen an Daten, Kampagnen und weitere Marketingfunktionen. Beim Einstieg in Marketing Cloud Next muss deshalb berücksichtigt werden, welche bestehenden Abläufe weiterhin benötigt werden und wie sie sinnvoll mit der neuen Umgebung zusammenspielen.
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Mit Marketing Cloud Next möchte Haas neue Möglichkeiten erschließen, ohne das bestehende Pardot-Setup auf einen Schlag vollständig zu migrieren. Im Mittelpunkt stehen eine bessere Datengrundlage für Marketing und Reporting, neue Funktionen wie KI und ein Vorgehen, das zu den verfügbaren Budgets und internen Kapazitäten passt.
Ein zentraler Ausgangspunkt ist dabei die stärkere Verbindung externer Marketingdaten mit den vorhandenen Leads und Kontakten in Salesforce. Gleichzeitig soll die Kampagnenarbeit vereinfacht und die bestehenden Salesforce-Flow-Kompetenzen genutzt werden. Da die Salesforce-Administration bei Haas bereits sehr erfahren im Umgang mit Flows ist, lassen sich daraus künftig Effizienzvorteile bei der Erstellung und Bearbeitung von Kampagnen erwarten.
Daraus ergeben sich für das Projekt folgende Anforderungen:
Zu Beginn steht die Frage, welche Prozesse sich für den Einstieg in Marketing Cloud Next eignen und welche Ergebnisse sie künftig erbringen sollen. Daraus ergeben sich die benötigten Daten, Inhalte und Automatisierungen. Gleichzeitig wird geprüft, welche bestehenden Elemente übernommen, angepasst oder neu aufgebaut werden müssen.
Für den Einstieg werden klar abgegrenzte Prozesse ausgewählt, die sich vollständig in der Marketing Cloud Next abbilden lassen. Bei Haas sind dies insbesondere die Leadgenerierung über Formulare sowie Katalogbestellungen und Anfragen zum Onlinekatalog.
Für jeden Prozess werden die fachliche Aufgabe, die benötigten Daten, Inhalte und Folgeaktionen erfasst. Gleichzeitig wird definiert, woran eine erfolgreiche Umsetzung erkennbar ist.
Im nächsten Schritt wird geprüft, welche Daten und technischen Voraussetzungen für die ausgewählten Prozesse erforderlich sind. Auf dieser Grundlage werden Data 360 und Marketing Cloud Next vorbereitet.
Dazu gehören unter anderem Datenstrukturen, Berechtigungen, Einwilligungen und Tracking. Auch die perspektivische Einbindung zusätzlicher Datenquellen wird berücksichtigt. Marketing, Salesforce-Administration und gegebenenfalls weitere technische Teams stimmen dabei ihre jeweiligen Aufgaben ab.
Bestehende Inhalte werden geprüft und bei Bedarf übernommen oder angepasst. Die zugehörigen Automatisierungen werden als Kampagnen-Flows aufgebaut.
Dabei wird festgelegt, welche Ereignisse einen Ablauf starten, welche Bedingungen gelten und welche Folgeaktionen ausgelöst werden. Vor der Freigabe wird der vollständige Prozess inklusive Datenverarbeitung, Einwilligungen und Kommunikation getestet.
Während weitere Prozesse zunächst in Pardot bestehen bleiben, lernt das Haas-Team anhand der gemeinsam umgesetzten Anwendungsfälle die neue Umgebung kennen. Das vorhandene Know-how im Bereich Salesforce-Flows bildet dabei eine gute Grundlage für die Arbeit mit den neuen Kampagnen-Flows.
Nach dem technischen Setup und dem Onboarding kann Haas weitere Formulare, Automatisierungen und vergleichbare Prozesse schrittweise selbst übertragen. So lässt sich das Migrationstempo an die eigenen Kapazitäten anpassen und externe Unterstützung kann gezielt dort eingesetzt werden, wo sie benötigt wird.
Die Marketing Cloud Next basiert auf der Salesforce-Plattform. Data 360 bildet die Datenbasis für Zielgruppen und Personalisierung, während Kampagnen-Flows automatisierte Abläufe steuern. Für Haas entsteht damit eine Grundlage, auf der Marketingdaten, CRM-Daten, Inhalte und Automatisierungen enger miteinander verbunden werden können.
Welche Daten benötigt werden, richtet sich nach dem jeweiligen Prozess und den gewünschten Auswertungen. Data 360 kann Informationen aus Salesforce und weiteren angebundenen Quellen zusammenführen und für Marketingprozesse nutzbar machen.
Für Haas ist dabei insbesondere die perspektivische Einbindung zusätzlicher Marketingdaten relevant. Informationen aus Google Ads und Google Analytics sollen künftig stärker mit bestehenden Leads und Kontakten in Salesforce verbunden werden, um die Grundlage für ein umfassenderes Marketing-Reporting zu schaffen.
Nach entsprechender Anbindung können auch ausgewählte Personen- und E-Mail-Interaktionsdaten aus Pardot einbezogen werden. Welche Informationen tatsächlich benötigt werden, wird je nach Anwendungsfall geprüft. Dabei müssen von Beginn an Datenqualität, Aktualisierung und Einwilligungen berücksichtigt werden.
In der Marketing Cloud Next bildet die Kampagne den organisatorischen Rahmen für Zielgruppen, Inhalte, automatisierte Schritte und Auswertungen. Dadurch lassen sich die einzelnen Bestandteile eines Marketingprozesses besser im Gesamtkontext bearbeiten.
Die Automatisierungen werden über Kampagnen-Flows gesteuert. Für Haas bietet diese Logik einen zusätzlichen Vorteil: Das interne Team verfügt bereits über Erfahrung mit Salesforce-Flows und kann sein Wissen auf die neuen Marketingprozesse übertragen.
Geeignete Inhalte aus Pardot können geprüft und in die neue Umgebung übernommen werden. Mit „Copy to CMS“ bietet Salesforce die Möglichkeit, passende Inhalte in das Salesforce CMS zu übertragen. Dazu gehören auch Formulare und E-Mail-Inhalte.
Ob eine Übernahme sinnvoll ist oder ein Neuaufbau besser geeignet ist, hängt vom jeweiligen Prozess und der bestehenden technischen Umsetzung ab. Anschließend ermöglicht Salesforce CMS die zentrale Verwaltung und Wiederverwendung von Inhalten für weitere Kampagnen.
Die Übernahme einzelner Inhalte über „Copy to CMS” bedeutet nicht automatisch, dass auch die bestehende Prozesslogik übertragen wird. Engagement-Programme, Folgeaktionen und weitere Automatisierungen müssen für Marketing Cloud Next gesondert betrachtet und umgesetzt werden.
Der schrittweise Ansatz begrenzt dabei den Aufwand: Zunächst werden nur die Automatisierungen aufgebaut, die für die ausgewählten Prozesse benötigt werden. Weitere Abläufe können später nach demselben Prinzip folgen.
Für Haas sind auch die neuen KI-Funktionen von Marketing Cloud Next interessant, etwa für die Kampagnenvorbereitung oder die Erstellung von Inhalten. Bei Bedarf können zusätzliche Kanäle wie SMS und WhatsApp ergänzt werden.
Zum Einstieg stehen jedoch die technische Basis und funktionierende Kernprozesse im Mittelpunkt. Weitere Funktionen und Kanäle können anschließend schrittweise hinzugefügt werden.
Da der Einstieg schrittweise erfolgt, muss Haas das bestehende Pardot-Setup nicht auf einmal vollständig migrieren. Während erste Prozesse in Marketing Cloud Next aufgebaut und getestet werden, können andere Abläufe zunächst weiterhin in Pardot bestehen bleiben.
Gleichzeitig sammelt das Team praktische Erfahrung mit der neuen Umgebung und kann auf vorhandenes Salesforce-Flow-Know-how aufbauen. Weitere Formulare, Automatisierungen und Prozesse können anschließend nach und nach selbst übertragen werden.
So behält Haas die Kontrolle über das Migrationstempo, die internen Kapazitäten und den externen Aufwand. Gleichzeitig schafft das technische Setup die Grundlage, um Marketingdaten stärker mit Salesforce-Daten zu verbinden und um neue Funktionen später gezielt zu ergänzen.

Felix Enzinger
Digital Solution Spezialist bei der Haas Fertigbau GmbH
„Wir nutzen Salesforce seit 2016 und haben die Plattform seitdem schrittweise erweitert. Begonnen haben wir mit Pardot und der Sales Cloud. Später kamen die Experience Cloud und weitere Funktionen hinzu. Der Wechsel zu Marketing Cloud Next ist für uns der nächste konsequente Schritt. Bewährte Prozesse bleiben zunächst im Einsatz, während wir neue Möglichkeiten gezielt erschließen.“
Wie könnte Ihr Wechsel von Pardot zu Marketing Cloud Next aussehen?
Gemeinsam betrachten wir Ihre bestehenden Pardot-Prozesse, neue Anforderungen sowie die verfügbare Datenbasis.
Anschließend prüfen wir, welcher Anwendungsfall sich für den Einstieg eignet, welche Inhalte weiterverwendet werden können und welche technischen Voraussetzungen gegebenenfalls fehlen.
Auf dieser Grundlage leiten wir die nächsten Schritte für Ihr Marketingteam ab.
Beginnen Sie mit einem klar abgegrenzten Marketingprozess und definieren, welche Leistungen dieser künftig erbringen soll. Im nächsten Schritt bereiten Sie die benötigten Daten, Inhalte und Automatisierungen vor und testen den vollständigen Ablauf. Auf Grundlage dieser Erfahrungen priorisieren Sie dann weitere Prozesse.
Ja, bestehende Pardot-Prozesse können zunächst weiterlaufen, während Sie ausgewählte Abläufe in Marketing Cloud Next aufbauen. Legen Sie fest, welches System für welchen Prozess zuständig ist und wie Einwilligungen und Versand abgestimmt werden. Für überführte Prozesse sollte klar sein, wann die bisherigen Bestandteile entfallen können.
Data 360 (ehemals Salesforce Data Cloud) ist die notwendige Grundlage für Marketing Cloud Next und stellt Daten für Zielgruppen und Personalisierung bereit. Welche Quellen Sie anbinden, richtet sich nach Ihrem Anwendungsfall. Klären Sie vorab die Lizenzvoraussetzungen, die enthaltenen Kontingente und den erwarteten Verbrauch sowie die Zuständigkeiten für das Setup.
Über „Copy to CMS“ können geeignete Formulare und E-Mail-Inhalte übernommen werden. Bei komplexeren Inhalten kann ein Neuaufbau jedoch sinnvoll sein. Bestehende Automatisierungen und Folgeaktionen werden dadurch jedoch nicht automatisch übertragen. Sie müssen für den vorgesehenen Ablauf in Marketing Cloud Next gesondert umgesetzt und getestet werden.
Ja, nach entsprechender Anbindung können ausgewählte Personen- und E-Mail-Interaktionsdaten über Data 360 genutzt werden. Welche Daten Sie benötigen, hängt von Ihren Zielgruppen, Personalisierungen und Auswertungen ab. Prüfen Sie dabei auch die Datenqualität, die Aktualisierung und die Berücksichtigung vorhandener Einwilligungen.
Ihr Marketingteam arbeitet mit einer zusammengeführteren Kampagnenumgebung, in der es Zielgruppen, Inhalte und fachliche Anforderungen definiert. Die Salesforce-Administration betreut gemeinsam mit den zuständigen technischen Teams unter anderem Berechtigungen, Datenstrukturen und Automatisierungen. Bei weiteren Datenquellen sind gegebenenfalls auch IT- oder Datenteams beteiligt. Deshalb gehören eine klare Aufgabenverteilung und gemeinsame Tests zum Einstieg.
Gerne teilen wir unser Fachwissen und unsere Erfahrungen mit Ihnen. In unseren neuesten Blogartikeln versorgen wir Sie mit tiefem Fachwissen, wichtigen Updates, cleveren Tipps und anschaulichen Case Studies. Schauen Sie doch einfach mal rein!
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