Die Bedeutung eines effektiven Datenmanagements

Ausgehend von einem realen Szenario, in dem ein Unternehmen aufgrund schlechter Datenqualität eine falsche Geschäftsentscheidung trifft, verrät unser Experte für Datenmanagement Finn in dem Webinar, wie man solche Fallstricke vermeidet und Daten effizient nutzt.

Hier die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Video.

Was Datenmanagement mit dem Raumschiff Enterprise gemeinsam hat?

Schaut man sich die Vorgehensweise der Crew des Raumschiffs Enterprise bei einem Außeneinsatz an, dann kann man hier eine klare Analogie zum Datenmanagement ziehen. Am Anfang steht das Sammeln und Analysieren von Daten. Diese werden dann gemeinschaftlich diskutiert und abschließend kommt es zur Entscheidungsfindung.

Bis auf die Tatsache, dass in der Fernsehserie bei solchen Einsätzen immer ein erst kürzlich vorgestelltes, dem Zuschauer unbekanntes Crewmitglied dran glauben musste, stellt dieses Vorgehen ein ideales Modell für Unternehmen dar.

Welche Talente sollten Mitarbeiter mitbringen, die mit Datenmanagement betraut werden?

Eine hohe Bedeutung hat die analytische Auffassungsgabe im Umgang mit Daten. Es geht nicht nur um die Beherrschung bestimmter Tools, sondern vielmehr darum, Zusammenhänge zu erkennen und Datenflüsse zu verstehen.

Was ist notwendig, um datengetriebene Entscheidungen zu treffen?

Ein zentrales Thema ist die datengetriebene Entscheidungsfindung. Entscheidungen sollten stets unter Berücksichtigung von Daten getroffen werden, wobei gute Datenqualität entscheidend ist. Dies steigert das Vertrauen in die Daten. Allerdings ist dem Experten klar: Daten sollten immer hinterfragt werden und in einen Entscheidungsprozess sollten immer auch weitere Aspekte mit einfließen.

Was ist der Unterschied zwischen strategischem und taktischem Datenmanagement?

Während strategisches Datenmanagement Top-Down-Ansätze umfasst, bezieht sich das taktische Datenmanagement auf die Befähigung der Mitarbeiter, Daten in ihrem täglichen Geschäft effektiv zu nutzen. Ideal ist es, wenn man Daten aus beiden Richtungen angeht.

Häufig werden Daten vor allem vom Management gefordert und die Anwender sollen diese Erheben, ohne einen persönlichen Nutzen darin zu sehen. Hier kann man Abhilfe schaffen, indem man auch Bottom-Up Mehrwerte durch gute Daten schafft. So wird die Datenqualität zum Eigeninteresse jedes Mitarbeiters.

Ein wichtiger Aspekt ist also die Schaffung einer Datenkultur im Unternehmen, die das Sammeln und Pflegen von Daten als wertvolle Tätigkeit betrachtet.

Praktische Tipps für ein besseres Datenmanagement

  1. Beziehen Sie Ihre Mitarbeiter bei der Festlegung, welche Daten benötigt werden, mit ein. Sie wissen darüber am besten Bescheid.
  2. Datenpflegeregeln müssen systematisch umgesetzt werden, Eine Datenpflegeregel, die technisch nicht abgebildet wird, verliert ihren regulatorischen Wert.
  3. Datenprojekte müssen agil umgesetzt werden. Das bedeutet, in kleinen Schritten und immer an den tatsächlichen Bedürfnissen ausgerichtet.
  4. Schnittstellen, Schnittstellen, Schnittstellen! Schaffen Sie möglichst zu allen Systemen, die Sie im Einsatz haben, gut dokumentierte Schnittstellen. Der Austausch von Daten zwischen einzelnen Systemen ist entscheidend für den Erfolg Ihrer Datenprojekte.

Fazit: Daten sind das Herzstück moderner Unternehmen

Ob Ihre Datenstrategie und Ihr Datenmanagement erfolgreich sind, erkennen sie an einer entscheidenden Metrik: der Datennutzung. Denn Daten sind nur dann wertvoll, wenn sie aktiv genutzt werden.