Pardot oder Marketing Cloud Next? Was denn nun?
In unserem LinkedIn Webinar haben wir die aktuelle Entwicklung fundiert eingeordnet und Unsicherheit in eine klare Entscheidungsgrundlage verwandelt.
- 1. Einordnung: Woher kommt Marketing Cloud Next?
- 2. Was ist Marketing Cloud Next konkret?
- 3. Die größten Veränderungen für Marketer
- 4. Rolle der Data Cloud als Grundlage
- 5. KI, Agenten und Automatisierung in der Praxis
- 6. Was bedeutet das für Pardot User?
- 7. Migration und Übergangsstrategien
- 8. Lizenzmodell und Kostenlogik
- 9. Fazit: Hype oder strategische Notwendigkeit?
- 10. Nächste Schritte
- FAQ: Häufige Fragen aus dem Webinar
1. Einordnung: Woher kommt Marketing Cloud Next?
Um Marketing Cloud Next zu verstehen, lohnt sich ein kurzer Blick zurück.
Salesforce hat über die Jahre verschiedene Marketinglösungen aufgebaut und integriert, darunter
- Pardot (heute Marketing Cloud Account Engagement)
- die klassische Marketing Cloud (ExactTarget)
Über die Jahre sind diese Systeme näher an Salesforce herangerückt. Gleichzeitig sind typische Herausforderungen entstanden:
- Daten laufen nicht vollständig synchron
- unterschiedliche Logiken zwischen Systemen
- mehrere Tools für unterschiedliche Anwendungsfälle
Parallel dazu haben sich die Anforderungen verändert:
- stärkere Nutzung von Daten
- steigende Erwartungen an Personalisierung
- zunehmende Bedeutung von KI und Automatisierung
Marketing Cloud Next ist die Antwort auf genau diese Entwicklung.
Webinar-Aufzeichnung:
Marketing Cloud Next im Überblick
Verschaffen Sie sich einen direkten Eindruck und schauen Sie sich die vollständige Webinar-Session auf LinkedIn an:
Mit dabei: konkrete Einblicke in Marketing Cloud Next, Live-Demo-Passagen – und ein spontaner Überraschungsmoment im Q&A: Michael Polster von Salesforce schaltet sich direkt dazu und beantwortet zentrale Fragen rund um Lizenzmodell, Credits und den strategischen Einsatz der neuen Plattform:
2. Was ist Marketing Cloud Next konkret?
Marketing Cloud Next ist kein Add-on und kein kleines Upgrade. Im Kern handelt es sich um ein neues, eigenständiges Marketing Automation Tool innerhalb von Salesforce.
Ein zentraler Unterschied zu bestehenden Marketinglösungen wie Marketing Cloud Account Engagement (Pardot) und der bisherigen Marketing Cloud:
Marketing Cloud Next läuft auf der Salesforce Core Plattform und nicht mehr in einer angebundenen, separaten Marketing-Umgebung.
In der bisherigen Entwicklung der Marketinglösungen wurde über die Jahre zwar eine stärkere Integration in Salesforce erreicht. Gleichzeitig entstanden aber auch typische Fragestellungen, etwa warum Daten nicht vollständig synchron laufen oder warum unterschiedliche Systemlogiken bestehen.
Marketing Cloud Next setzt genau hier an und bündelt Marketingfunktionen direkt auf der Salesforce Plattform („one Salesforce“).
Zusätzlich gilt für Marketing Cloud Next:
- Marketingprozesse werden über Salesforce Flows abgebildet
- die Data Cloud bildet die Grundlage für Segmentierung, Personalisierung und Datenverarbeitung
3. Die größten Veränderungen für Marketer
Kampagnen werden zentral gesteuert
Die Arbeit mit Kampagnen bleibt bestehen, verändert sich aber deutlich in der Umsetzung.
Kampagnen werden zentral aufgebaut und gesteuert. Statt viele Einzelteile zusammenzustellen, arbeiten Sie in einer Oberfläche, in der Inhalte, Automatisierung und Struktur zusammengeführt sind.
Das bringt Vorteile im Alltag:
- Kampagnen sind schneller verständlich
- bestehende Kampagnen lassen sich einfacher wiederverwenden
- weniger Wechsel zwischen verschiedenen Bereichen im Tool
Deutlich verbesserte User Experience
Die Nutzererfahrung verbessert sich spürbar und so wird die Arbeit zentraler und direkter möglich:
- Kampagnen, Inhalte und Prozesse an einem Ort
- weniger Suche nach einzelnen Komponenten
- schnellere Orientierung im System
Gerade für Teams, die täglich mit Kampagnen arbeiten, ist das ein spürbarer Unterschied.
Neuer E-Mail-Builder
Ein besonders sichtbarer Fortschritt ist der neue E-Mail-Builder.
Er bietet:
- Drag-and-Drop-Funktionalität
- wiederverwendbare Content-Blöcke
- mehr Flexibilität bei der Gestaltung
- bessere Möglichkeiten zur Personalisierung
Das adressiert genau die Punkte, die in bisherigen Lösungen häufig als Einschränkung wahrgenommen wurden.
Neue Kommunikationskanäle
Neben E-Mail können auch weitere Kanäle abgebildet werden, beispielsweise:
- SMS
Ob diese genutzt werden, hängt vom jeweiligen Unternehmen ab. Die Plattform bietet jedoch die Möglichkeit, diese Kanäle strukturell mitzudenken.
4. Rolle der Data Cloud als Grundlage
Ein zentraler Bestandteil von Marketing Cloud Next ist die Data Cloud.
Marketing Cloud Next basiert funktional auf dieser Datenebene. Sie bildet die Grundlage für:
- Zielgruppensegmentierung
- Personalisierung
- Zusammenführung von Daten
- Nutzung externer Datenquellen
Die Data Cloud ermöglicht es also, verschiedene Datenquellen zusammenzuführen und für Marketingzwecke nutzbar zu machen.
Wichtig ist dabei die Rollenverteilung. Während Marketer die Anforderungen definieren, setzen Admins oder Datenverantwortliche die Struktur technisch um.
Zusätzlich eröffnet die Data Cloud neue Möglichkeiten, zum Beispiel:
- Verbindung von Salesforce-Daten mit externen Quellen
- Nutzung dieser Daten für Reporting und Segmentierung
- bessere Grundlage für personalisierte Kommunikation
Die Data Cloud ist damit kein optionales Zusatzfeature, sondern ein zentraler Bestandteil der neuen Architektur.
5. KI, Agenten und Automatisierung in der Praxis
Ein wesentlicher Treiber für Marketing Cloud Next ist das Thema KI.
Ein wesentlicher Teil der Weiterentwicklung liegt im Bereich KI.
Mit Marketing Cloud Next verändert sich vor allem der Einstieg in die Kampagnenarbeit. Kampagnen starten nicht mehr zwingend bei null, sondern können über ein Briefing angestoßen werden. Sie definieren Ziel, Rahmen und Inhalte – daraus entsteht eine erste Struktur, auf der Sie weiterarbeiten.
Das bedeutet konkret:
- Kampagnen können über Briefings vorbereitet werden
- KI-Agenten unterstützen bei der Erstellung von Kampagnen
- Prozesse und Inhalte können automatisiert vorgeschlagen werden
Auf dieser Basis entsteht ein Kampagnen-Setup, das bereits zentrale Elemente enthalten kann, etwa Kommunikationsstrecken, erste Inhalte oder die zugrunde liegende Prozesslogik.
Der Fokus liegt dabei nicht auf vollständiger Automatisierung, sondern auf Geschwindigkeit und Struktur. Kampagnen beginnen mit einer fundierten Ausgangsbasis und werden anschließend weiterentwickelt.
Die Qualität dieser Funktionen hängt stark von der Datenbasis ab. Ohne strukturierte und saubere Daten bleiben die Möglichkeiten begrenzt.
Flows als technisches Fundament
Ein zentraler Bestandteil von Marketing Cloud Next ist die Art, wie Automatisierung aufgebaut wird.
Im Hintergrund arbeiten Kampagnen auf Basis von Salesforce Flows. Für viele Admins ist das Prinzip bereits bekannt, im Marketing-Kontext bedeutet es aber, eine neue Art zu denken.
Das, was bisher in Pardot als Engagement Programme oder in der klassischen Marketing Cloud als Journey Builder umgesetzt wurde, wird hier über sogenannte Kampagnen-Flows abgebildet.
Diese Flows steuern, was in einer Kampagne passiert:
- wann Kommunikation ausgelöst wird
- wie auf Verhalten reagiert wird
- welche Folgeaktionen stattfinden
Ein wichtiger Unterschied liegt darin, dass diese Logik direkt in der Salesforce Plattform liegt und nicht in einem separaten Marketing-Tool.
Gleichzeitig wird der Einstieg einfacher:
Beim Anlegen einer Kampagne können bereits Vorlagen genutzt werden, wodurch ein Flow im Hintergrund automatisch angelegt wird. Sie arbeiten also nicht bei null, sondern auf einer bestehenden Struktur, die Sie anpassen.
Für die Praxis bedeutet das: Mehr Möglichkeiten in der Abbildung von Prozessen, mehr Flexibilität bei Logiken und Abläufen sowie eine stärkere Verzahnung mit bestehenden Salesforce Funktionen.
6. Was bedeutet das für Pardot User?
Eine der wichtigsten Fragen im Webinar war: Was passiert mit bestehenden Pardot Setups?
Kein unmittelbarer Handlungsdruck
Pardot beziehungsweise Marketing Cloud Account Engagement kann weiterhin problemlos genutzt werden. Es gibt kein kommuniziertes Enddatum und keinen Zwang, kurzfristig umzusteigen.
Ein Wechsel ist also keine kurzfristige Pflicht, sondern eine strategische Entscheidung.
Parallelbetrieb ist möglich
Der Einstieg in Marketing Cloud Next ist bewusst niedrig gehalten.
Sie können die neue Plattform aktivieren und parallel zu Pardot oder der Marketing Cloud nutzen. Das eröffnet die Möglichkeit, sich schrittweise mit der neuen Welt vertraut zu machen, ohne bestehende Prozesse direkt zu verändern.
Sie können:
- Marketing Cloud Next testen
- neue Anwendungsfälle dort aufbauen
- bestehende Prozesse zunächst weiterlaufen lassen
So lassen sich erste Erfahrungen sammeln, ohne direkt einen vollständigen Umstieg umzusetzen.
Perspektivische Entwicklung
Gleichzeitig wurde klar kommuniziert:
Die Weiterentwicklung findet in Marketing Cloud Next statt – insbesondere bei Themen wie:
- KI und Agenten
- Datenintegration
- neue Funktionen und Features
Das bedeutet nicht, dass Pardot kurzfristig verschwindet. Aber es bedeutet, dass neue Möglichkeiten zunehmend in der neuen Plattform entstehen. Auch ohne akuten Druck sollten Sie sich mit Marketing Cloud Next beschäftigen.
7. Migration und Übergangsstrategien
Ein Wechsel zu Marketing Cloud Next ist kein reines technisches Upgrade.
Die entscheidende Frage ist nicht nur, ob Sie wechseln, sondern wie Sie den Übergang gestalten. Denn der Umstieg ist kein simples „Copy-Paste“-Projekt.
Was sich relativ einfach übernehmen lässt
Einzelne Assets können übernommen werden, zum Beispiel:
- E-Mail-Templates
- Formulare
- einzelne Inhalte
Für diese Elemente gibt es bereits Migrationsmöglichkeiten.
Was neu aufgebaut werden muss
Anders sieht es bei bestehenden Prozessen aus. Automatisierungen müssen in vielen Fällen neu aufgebaut werden. Das betrifft insbesondere:
- Engagement-Programme
- Completion Actions
- bestehende Prozesslogiken
Diese werden in Marketing Cloud Next über Flows abgebildet und müssen entsprechend neu gedacht und aufgesetzt werden.
Was häufig unterschätzt wird
Der technische Aufbau der neuen Umgebung ist in vielen Fällen nicht die größte Herausforderung.
Wichtiger sind Fragen wie:
- Wie ist Ihre aktuelle Salesforce Architektur aufgebaut?
- Welche Daten sollen künftig genutzt werden?
- Welche Prozesse sind wirklich relevant?
- Wer verantwortet Daten, Setup und Betrieb?
Diese Punkte bestimmen, wie aufwendig ein Übergang tatsächlich wird.
Fazit für die Migration
Das Webinar zeigt: Ein Wechsel zu Marketing Cloud Next ist kein „Alles oder nichts“-Projekt. Fest steht aktuell: Sie müssen nicht sofort alles migrieren. Sie sollten aber bewusst entscheiden, was Sie wann und warum umstellen. Der sinnvollste Weg ist in den meisten Fällen ein schrittweiser Übergang mit klarer Priorisierung. Langfristig sollte jedoch vermieden werden, dauerhaft in zwei Systemen parallel zu arbeiten. Laut Salesforce sind perspektivisch Migrationsfunktionen Ende 2025 / Anfang 2026 geplant.
8. Lizenzmodell und Kostenlogik
Auch das Abrechnungsmodell verändert sich mit Marketing Cloud Next.
Bisher (Pardot / Marketing Cloud Account Engagement)
In der bisherigen Logik steht vor allem der Kontakt im Mittelpunkt.
- Abrechnung erfolgt auf Basis der Anzahl an Kontakten
- wächst der Datenbestand, werden zusätzliche Kontaktpakete notwendig
Das bedeutet:
Je erfolgreicher Marketing ist und je mehr Kontakte aufgebaut werden, desto höher können die Kosten werden.
Marketing Cloud Next
Mit Marketing Cloud Next verschiebt sich die Logik in Richtung nutzungsbasierter Abrechnung.
Im Fokus stehen dabei die genutzten Kanäle mit jeweils eigenen “Credit-Währungen”:
- E-Mails werden über E-Mail-Credits abgerechnet
- SMS über SMS-Credits
- WhatsApp über WhatsApp-Credits
Vereinfacht gesagt:
Nicht die Anzahl der Kontakte steht im Vordergrund, sondern die tatsächliche Nutzung der Kommunikationskanäle.
In der Übergangsphase können beide Modelle parallel bestehen.
Was sich dadurch verändert
Mit Marketing Cloud Next verschiebt sich die Steuerung stärker in Ihre Hand.
Sie entscheiden bewusster, über welche Kanäle Sie kommunizieren und welche Systeme Sie dafür nutzen. Daraus ergeben sich neue Möglichkeiten, etwa:
- nicht alle Daten zwingend in bestehende Systeme zu synchronisieren
- bestimmte Kommunikationsprozesse direkt in der neuen Plattform umzusetzen
Gleichzeitig verändert sich die Planung:
- Credits müssen je nach Nutzung eingeplant werden
- bei intensiver Nutzung einzelner Kanäle kann zusätzlicher Bedarf entstehen
- auch KI- und Agentenfunktionen können mit eigenen Credit- oder Lizenzmodellen verbunden sein
9. Fazit: Hype oder strategische Notwendigkeit?
Die Antworten aus dem Webinar sind eindeutig:
Marketing Cloud Next ist kein kurzfristiger Hype, sondern eine strategische Weiterentwicklung. Es gibt keinen akuten Zwang zum Wechsel.
Gleichzeitig entsteht eine klare Richtung durch die Verschiebung von Salesforce’ Fokus:
- Marketing rückt näher an die Core Plattform
- Daten werden zentraler Bestandteil der Strategie
- KI wird integraler Teil von Marketingprozessen
- bestehende Tool-Landschaften werden langfristig konsolidiert
Für Sie als Pardot Nutzer bedeutet das: Nicht sofort handeln, aber jetzt verstehen.
Die entscheidende Frage ist daher nicht, ob Pardot kurzfristig ersetzt wird. Die entscheidende Frage ist, welche Rolle Marketing Cloud Next in Ihrer zukünftigen Marketing- und Datenstrategie spielen wird.
Wer heute Themen wie Personalisierung, Datenintegration oder Automatisierung weiterentwickeln möchte, wird sich mit genau dieser Plattform auseinandersetzen müssen.
10. Nächste Schritte
Marketing Cloud Next bringt viele neue Möglichkeiten – gleichzeitig wirft sie genau die richtigen Fragen auf.
- Wo stehen Sie heute mit Pardot oder Ihrer aktuellen Marketing-Automation?
- Welche Rolle spielen Daten, Personalisierung und Automatisierung in Ihrer Organisation?
- Und was bedeutet die neue Plattform konkret für Ihr Setup, Ihre Prozesse und Ihr Team?
Diese Fragen lassen sich nicht pauschal beantworten. Sie hängen stark von Ihrer aktuellen Architektur, Ihren Zielen und Ihrem Reifegrad ab.
Dabei zeigt sich in der Praxis: Der Umstieg ist selten nur eine technische Frage. Entscheidend ist, wie gut sich Prozesse, Daten und Arbeitsweisen im Team weiterentwickeln lassen.
Wenn Sie das Thema für sich einordnen möchten, unterstützen wir Sie gern:
- strategisch bei der Bewertung Ihrer aktuellen Situation
- operativ bei der Einordnung von Marketing Cloud Next im Kontext Ihres Setups
- und konkret bei der Planung möglicher nächster Schritte
Zur Einordnung:
Für das Marketing Cloud Next Setup inklusive Layout Templates gepaart mit dem Basis Data Cloud Setup planen wir ca. 3–5 Personentage.
Sprechen Sie uns einfach an – wir schauen gemeinsam, was Marketing Cloud Next für Sie wirklich bedeutet.
FAQ: Häufige Fragen aus dem Webinar
Nein. Marketing Cloud Next ist kein Add-on, sondern ein eigenständiges Marketing Automation Tool.
Es kann perspektivisch Funktionen von Marketing Cloud Account Engagement ablösen, ist aber nicht darauf angewiesen und kann unabhängig genutzt werden.
Nein. Marketing Cloud Next kann eigenständig eingesetzt werden.
Wenn Sie neu starten, können Sie direkt mit der neuen Plattform arbeiten, ohne zuvor Pardot zu implementieren.
Nein, aber es kommt darauf an, worum es geht.
- Einzelne Assets wie E-Mail-Templates oder Formulare können teilweise übernommen werden
- Automatisierungen und Prozesslogiken müssen in der Regel neu aufgebaut werden, da sie künftig über Flows abgebildet werden
Ein schrittweiser Übergang ist möglich und sinnvoll.
Ja. Sie können:
- Marketing Cloud Next testen
- neue Anwendungsfälle dort aufbauen
- bestehende Prozesse zunächst weiterlaufen lassen
Nein. Es gibt Stand 18. März 2026 kein kommuniziertes Enddatum für Pardot oder Marketing Cloud Account Engagement.
Ein Wechsel ist keine kurzfristige Pflicht, sondern eine strategische Entscheidung.
Die Data Cloud ist die Grundlage für Marketing Cloud Next.
Sie wird benötigt für:
- Segmentierung
- Personalisierung
- Zusammenführung von Daten
Ohne diese Datenbasis lassen sich viele Funktionen der neuen Plattform nicht sinnvoll nutzen.
Ja. Es gibt ein integriertes Consent Management, über das Präferenzen und Zustimmungen abgebildet werden können. Ein Double-Opt-In-Prozess wird über Flows umgesetzt, basiert auf Vorlagen und kann an individuelle Anforderungen angepasst werden.
Das lässt sich nicht pauschal beantworten.
Marketing Cloud Next integriert bereits Funktionen der bestehenden Marketing Cloud und wird weiter ausgebaut. Gleichzeitig hängt die Bewertung stark davon ab:
- wie umfangreich das bestehende Setup ist
- welche Funktionen aktuell genutzt werden
In vielen Fällen entsteht zunächst ein Zusammenspiel beider Welten, bevor ein vollständiger Wechsel sinnvoll bewertet werden kann. Gerne unterstützen wir Sie dabei, die individuelle Antwort für Ihr Setup zu finden.
Das hängt von der Nutzung ab:
- bestimmte Grundfunktionen können direkt genutzt werden
- weitergehende Nutzung, insbesondere im Bereich KI und Agenten, wird über ein Credit- oder Lizenzmodell gesteuert
Die konkrete Ausgestaltung ist abhängig von der jeweiligen Lizenzsituation und dem Umfang der Nutzung.
Ja. Die Abrechnung erfolgt nutzungsbasiert und kanalabhängig:
- E-Mails werden über Credits abgerechnet
- SMS und WhatsApp haben eigene Credit-Logiken
Damit verschiebt sich das Modell von einer rein kontaktbasierten Abrechnung hin zu einer Nutzung der jeweiligen Kommunikationskanäle.
Ein schrittweiser Einstieg ist sinnvoll.
- neue Themen können direkt in Marketing Cloud Next aufgebaut werden
- bestehende Prozesse laufen zunächst weiter
- Migration erfolgt priorisiert und nicht auf einmal
So lässt sich die neue Plattform einführen, ohne bestehende Setups sofort umzustellen.